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Ist meine Idee förderbar?

"Denk-mal sozial"

Haben wirklich alle Menschen den gleichen Zugang zu allen Lebensbereichen?

Auch jene mit unterschiedlichen Formen von Behinderungen?

Kann die Integration von Menschen aus unterschiedlichen Ländern gelingen?

Ob sie aus 3 km zuziehen oder aus 3.000 km?

Kann es sein, dass „eingefahrene Muster“ Barrieren für junge Menschen schaffen?

Nur weil es schon immer so war, heißt es nicht, dass es up to date ist!

 

 

Als LEADER Region wollen wir im Jahr 2016 sechs Ansätze zum Barriereabbau näher beleuchten!

Denk mal sozial... und bau mit deinem persönlichen Projekt Barrieren in unserer Region ab! Wir unterstützen dich als LEADER Region sehr gerne dabei!

hier findest Du mehr Informationen

Bewusstseinsbildung gehört zur Förderung des ländlichen Raumes. Aufgrund der wachsenden Anforderungen in den sozialen Bereichen startet die LEADER Region Weinviertel Ost im Themenfeld „Solidarität als Gestaltungsprinzip“ eine Projektreihe, die neue Ansätze für ein soziales und solidarisches Zusammenleben aufzeigen soll. Unter dem richtungsweisenden Titel „Denk-mal sozial" wird auf unterschiedliche Arten von Barrieren aufmerksam gemacht sowie spannende und innovative Ansätze aufgezeigt.

Denn Barrieren liegen nicht nur dort vor, wo es Stiegen zu überwinden gibt. Auf Barrieren stoßen von seh- und höreingeschränkten Menschen bis hin zu Menschen, die neu in die Region zugezogen sind.

 

Ziel dieses Projektes ist es, Bewusstsein zu schaffen. Umzudenken. Jede und jeder - ob Gemeinde, Vereine oder Organisation - ist eingeladen, einen persönlichen sozialen Impuls in der Region zu setzen.

 

 

Vorrangig sollen sechs Kernbotschaften vermittelt werden:

  • Barrierefreiheit betrifft nicht nur Rollstuhlfahrer
  • Eine barrierefreie Umgebung kommt allen zugute
  • Mit fortschreitendem Alter nehmen die Barrieren zu
  • Eingefahrene Muster schaffen Barrieren zwischen Generationen
  • Die größten Barrieren sind im Kopf
  • Migration bietet Chancen für jede vielfältige Region

 

Aktuelle Aktionen & Projekte

Startseite der Facebook-Seite Lebenswertes Weinviertel

Die LEADER Region startet die Imagekampagne "Denk-mal sozial".

Die nächsten Wochen stehen im Zeichen der Solidarität. Jede Woche veröffentlichen wir spannende Infos sowie Daten & Fakten. Interessiert?... Dann like unsere Facebookseite.

Obmann Jantschitsch mit den Geschäftsführern Christine Friedl und Johannes Wolf beim Pressegspräch

AUFTAKT zu Denk-mal sozial

Im Rahmen eines Pressegespräches am 13.05.2016 startet der Aufruf zu "Denk-mal sozial".

Projektideen sind ab jetzt gefragt!

hier findest Du mehr Informationen

Einblicke ins Pressegespräch

FACHTAGUNG "Abbau von Barrieren"

Das Abbauen von Barrieren machte die LEADER Region Weinviertel Ost im Rahmen der Fachtagung am 14.6.2016 zum Thema. Ziel ist und war es unsere Gemeinden barrierefrei zu machen.

 

Fachartikel zu den einzelnen Tagungsinhalten

 

Fotos zur Veranstaltung findet man auf unserer Facebook-Seite

Mann und Frau unter einem Baum

PROJEKT "GastGeberIn"

Denk-mal sozial ... zum Beispiel anlässlich der Flüchtlingswelle aus dem Jahr 2015. Ein humanes Modellprojekt innerhalb der LEADER Region Weinviertel Ost führte geflüchtete Menschen und Einheimische auf ein gemeinsames Foto und im Sommer 2016 zum großen Kennenlern-Fest nach Oberschoderlee.

 

Mehr Infos zum Projekt GastGeberIn.

 

 

Verkehrsschild mit den Wegsweiser "Inklusion", "Integration", "Teilhabe"

PROJEKT "Beziehungsweise"

Zu- und Abwanderung hat es immer gegeben. Weinviertler Gemeinden in Randlage sind nach wie vor von starker Abwanderung betroffen. Gleichzeitig verzeichnet Österreich deutliche Zuwanderungszahlen. Um den aktuellen Herausforderungen besser zu begegnen, braucht es viele Köpfe, Herzen und Hände. Die LEADER Region fördert Projekte und bietet auch eine Austauschplattform für Engagierte an.

 

Das Projekt "Beziehungsweise - Vom Teilnehmen zum Teilhaben" hat es sich auch zur Aufgabe gemacht Informationsarbeit auf regionaler Ebene zu leisten. Wissenswertes zur Bevölkerungsentwicklung, zu Zu- und Abwanderung oder zur Integration wird in unterschiedlichen Formaten und für verschiedene Medien aufbereitet. Von der Kurzinfo via Facebook bis zum Vortragsabend in der eigenen Gemeinde sollte für jeden etwas Passendes dabei sein.

 

Hier findest du viel Wissenswertes zum Thema

 

Mehr Infos zum Projekt Beziehungsweise.

 

 

Titelseite Folder querfeldein angesprochen

Dein Vortragsabend für mehr Miteinander und bessere Integration!

Seriöse Information und Diskussion statt Mythen, Vorurteile und Halbwahrheiten. Unter diesem Motto wurde das Programm "querfeldein angesprochen" entwickelt. Mitgliedsgemeinden der LEADER Region Weinviertel Ost können aus 12 Vortragsformaten rund um das Thema Integration auswählen. Die LEADER Region bietet kostenlos Vortragende sowie Werbematerialien. Jetzt im LEADER Büro anfragen!

 

Download: Angebotsfolder querfeldein angesprochen

 

Alle Vorträge findest du hier

 

 

LEADER-Würfel und Staffelei mit Bild

Engagement und Initiativen zu Migration und Integration sind willkommen

Du engagierst dich im Bereich der Integration von Flüchtlingen? Dich interessiert, was in anderen Gemeinden bereits gemacht wurde? Du findest, dass dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft - auch abseits von Flucht und Asyl - generell mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte? Wir wollen bezirksübergreifende Plattformen zum Informations- und Erfahrungsaustausch ermöglichen.

 

Bezirksübergreifende Vernetzungstreffen und ein newsletter-Service für Interessierte machen den Anfang.

60 Teilnehmer im MAMUZ

1. bezirksübergreifendes Vernetzungstreffen MIGRATION & INTEGRATION

Das erste bezirksübergreifende Vernetzungstreffen fand am 17.01.2017 im MAMUZ Mistelbach statt. Es hat rund 60 engagierte Privatpersonen sowie Vertreter aus Gemeinden und proaktiven Organisationen zusammengeführt! Mit einem Impulsvortrag von Mag. Murat Düzel wurde das Thema in Theorie und Praxis eröffnet. Denn nebst Daten, Zahlen und Erfahrungen aus Landessicht sind hier auch konkrete und zum Teil neue Projektansätze angesprochen worden. Wir freuen uns auf Einreichungen.

LEADER vernetzt Akteure

2. bezirksübergreifendes Vernetzungstreffen MIGRATION & INTEGRATION

Ein Überlick über Akteure und bereits laufende Aktivitäten, mehr Information zu bestehenden Angeboten und Fördermöglichkeiten sowie das Schlüsselthema Deutschkurse standen am Programm des 2. Vernetzungstreffens. Auf vielfachen Wunsch ist am 27. April im MAMUZ Mistelbach auch mehr Zeit und Raum zur Verfügung gestanden um konkrete Projektideen zu diskutieren. 

 

Wir würden uns freuen, wenn sich aus den verschiedenen Ideen noch konkrete Projekte formen. Bis 13. Juni 2017 können für innovative Projekte zur Festigung der Solidarität und Stabilität der Gesellschaft noch LEADER-Fördermittel beantragt werden.


 

Kampagnen-Inhalte

Zeichnung eine Vielfältige Gesellschaft im Weinviertel (z.B. ein Mädchen mit Kopftuch, eine blinde Frau, ein Jugendlicher, eine alte Frau mit Gehilfe)

 

Kernbotschaft 1: Vielfalt macht jede Gesellschaft reicher

Leider haben nicht alle Menschen den gleichen Zugang zu allen Lebensbereichen. Aber warum?

hier findest Du mehr Informationen
WER GIBT EIGENTLICH DAS IDEALBILD EINES MENSCHEN VOR?

Wer sagt uns was die Norm ist? Schlank, muskulös, erfolgreich? Und warum werden Menschen, die diesem Idealbild (oft auch nur in unserem Kopf) nicht entsprechen, in der Gesellschaft ausgeschlossen?
Ist hier ein Umdenken bei uns selbst gefragt?
Denk mal sozial!

ICH BIN ANDERS...!

Wenn ich anders bin und äußerlich nicht der Norm entspreche gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Ich versuche was zu verstecken, kaschiere geschickt die Problemzone – man mag ja nicht auffallen oder Variante 2, ich mache das, was mich ausmacht zum Thema und zeige mich genauso wie ich bin!

 

Video: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2716474/Mit-allen-Sinnen#/beitrag/video/2716474/Mit-allen-Sinnen-

WIE VIELFÄLTIG UNSERE GESELLSCHAFT IST, ZEIGT AUCH DER DEMOGRAFISCHE WANDEL

Eine demografische Studie der LEADER Region Weinviertel Ost zeigt, dass sich die Bevölkerungsstruktur in unserer Region bis 2030 verändert.
Der Anteil der Menschen bis 29 Jahre wird weniger, der Anteil der Bevölkerung über 60 Jahre nimmt zu. 2030 wird fast ein Viertel (24,4%) unserer Bevölkerung über 65 sein (zum Vergleich: 2014 waren es 19,4%).
Was aus der Studie auch heraus geht, wir alle leben länger und sind auch länger aktiv!
Sollten wir diese Perspektiven nicht bei all unseren Planungen beachten...(z.B. barrierefreies Bauen)?

Zeichnung von Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen (z.B. Rollstuhlfahrer, blinde Frau, gehörlose Frau, Mann mit Lernschwierigkeiten)

 

Kernbotschaft 2: Barrierefreiheit betrifft nicht nur den Rollstuhlfahrer

Barrierefreiheit ist eine gesetzlich vorgeschriebene Notwendigkeit für blinde und gehörlose Menschen ebenso, wie für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, für Personen mit psychischen oder neurologischen Beeinträchtigungen oder Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Jeder 5. Weinviertler lebt mit einer körperlichen oder psychischen Behinderung!

hier findest Du mehr Informationen
GESETZLICHE DEFINITION

Der Zustand der Barrierefreiheit ist erreicht, wenn für möglichst alle Menschen bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung sowie andere gestaltete Lebensbereiche in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind (vgl. § 6 Abs. 5 Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz).
Das Fehlen dieser Voraussetzungen grenzt Menschen aus!

ZAHLEN & FAKTEN

1,7 Millionen Menschen leben in Österreich mit einer körperlichen oder psychischen Einschränkung, 600.000 davon mit schweren Beeinträchtigungen!

  • 1 Million Menschen mit Bewegungseinschränkung - davon brauchen 50.000 Menschen einen Rollstuhl
  • 300.000 Menschen mit einer Sehbehinderung - 10.000 Menschen sind blind
  • 200.000 Menschen mit einer Hörbehinderung - 10.000 Menschen sind gehörlos
  • 200.000 Menschen mit seelischen oder nervlichen Problemen
  • 100.000 Menschen mit Lernschwierigkeiten
BLIND... UND FACEBOOK?

Schon einmal darüber nachgedacht, wie blinde Menschen Facebook erleben können?? Die moderne Technik ermöglicht es ihnen zwar mittels Programm die geposteten Nachrichten vorgelesen zu bekommen. Bilder können jedoch nur schlecht bis gar nicht wiedergegeben werden - da Facebook keine Bildbeschriftungen anbietet.
Und wir reden hier von rund 10.000 Menschen in Österreich die blind sind und rund 300.000 mit einer Sehbehinderung.
Unser Tipp: Postet ihr ein Bild, schreibt doch einfach in die Nachricht was auf dem Bild zu erkennen ist!

FERNSEHEN FÜR SEH- UND HÖRBEEINTRÄCHTIGTE MENSCHEN

Auch seh- und hörbehinderte Menschen interessieren sich für Fußball!!! Der ORF strahlt alle Spiele der EURO 2016 barrierefrei aus, d.h. für Gehörlose mit Untertitel auf Seite 777 und für blinde Menschen mit Audiokommentar auf dem zweiten Tonkanal.

Handzeichnungen: Ein Mann vor vielen Stiegen mit vielen Koffern. Eine Frau die im Urlaub sprachliche Verständigungsprobleme hat. Ein junger Mann der sich an einer jungen Frau stützen muss weil er sich am Fuß verletzt hat.

 

Kernbotschaft 3: Eine barrierefreie Umgebung kommt allen zugute

Barrierefreiheit können wir alle brauchen... oft schneller als es uns lieb ist. Sportlich und jung - und trotzdem gehts nach einem Unfall nicht mehr so einfach. Du reist in ein anderes Land - und plötzlich muss man sich mit Händen und Füßen verständigen weil es mit der Sprache nicht mehr so einfach ist. Und selbst im Urlaub - mit dem vielen Gepäck werden viele Stiegen und enge Türen schnell zur großen Hürde.

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Handskizze: Eine Torte mit 65 Kerzen. Sympole für Handicaps die mit dem Alter auftreten können - Kopf, Stock, Herz, Brille.

 

Kernbotschaft 4: Mit fortschreitendem Alter nehmen Barrieren zu

Wir bleiben alle keine 30. Um so älter wir werden desto mehr freuen wir uns über eine größere Schrift in der Zeitung oder mehr Bankerl am Wegesrand.

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Handskizze: Mann mit einem Musikinstrument der in der Gemeindezeitung liest. Jugendlicher der am Handy whats app schreibt. Eine junge Frau die im Zug im Internet suft um die Öffnungszeiten der Gemeinde zu recherchieren.

 

Kernbotschaft 5: Eingefahrene Muster schaffen Barrieren

Nicht immer ist das was immer schon so war auch up to date! Cool wären ansprechende Angebote für alle Generationen, ob jetzt bei Öffnungszeiten (die auch für Berufstätige machbar sein müssen), der Art der Kommunikation (ansprechende Kommunikationswege für Jung und Alt) oder den Angeboten in unserer Region.

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